Texteinheit 11: Der Fremdenverkehr Deutschlands als Wirtschaftsfaktor Für Sekundarstufe 1Für die Jahrgangsstufe 12

(Wolfram Döpp)

Didaktische Zielsetzung: Überblickartige Darstellung des Tourismussektors in Deutschland unter Berücksichtigung verschiedener Formen des Fremdenverkehrs sowie deren räumliche Verbreitungsmuster.

Schlüsselbegriffe:Tourismus, Fremdenverkehr, freizeitorientierte Mobilität, Zielregionen, Urlaubsreisen, Kurverkehr, Städtetourismus, Beherbergungsgewerbe, Fremdenverkehrsintensität, Nationalparke, Auslandsgäste


Ausschlaggebend für den Bedeutungsgewinn des Fremdenverkehrs sind verschiedene Einflußfaktoren, welche das Reiseverhalten der Bundesbürger prägen. Hierunter fallen vor allem wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte. Das gestiegene Einkommen und das größere verfügbare Zeitpotential sowie die höhere Lebenserwartung und Mobilität des einzelnen (z.B. Motorisierung), schließlich die Verbesserung der Kommunikation bewirkten, daß das Verreisen zum selbstverständlichen Bestandteil des Lebens geworden ist.

Durch ein vielgestaltiges Relief und Gewässernetz, durch große und geschlossene Wälder, aber auch durch natürliche und künstliche Wasserflächen, insbesondere im Bereich der ehemaligen norddeutschen Vereisung (Holsteinische Schweiz, Mecklenburgische Seenplatte [1]), und in den Mittelgebirgen (Sauerland [2]), hat die Bundesrepublik Deutschland viele attraktive Erholungsgebiete vorzuweisen. Mit wachsender Rationalität und Funktionalität am Arbeitsplatz sehnen sich die Menschen nach einem neuen Landschafts- und Naturerlebnis. Allerdings nehmen Konsum und Vermarktung der Natur an besucherfreundlichen Standorten heute schon beängstigende Formen an.

Der Fremden- und Freizeitverkehr [3] orientiert sich nicht nur an landschaftlichen Schönheiten, auch die kulturgeographische Prägung und moderne Freizeiteinrichtungen für Sport, Spiel und Vergnügen (z.B. Freizeit- und Erlebnisparks [4]) wirken anziehend. Zu den beliebten Zielen gehören nicht nur sehenswerte (Alt-)Städte (z.B. Rothenburg [5], Lübeck [6]), Burgen, Schlösser, Herrenhäuser, Kirchen oder Dome, auch das vielseitige Angebot an Museen oder Ausstellungen motiviert zu einem Besuch. Feste, Volksfeste oder Traditionsspiele können freizeitbelebend sein. Jährlich streben Zigtausende zu den Hochburgen von Karneval [7] und Fastnacht.

Erste Anfänge des deutschen Fremdenverkehrs gehen auf den Wallfahrtsverkehr zurück. Die Pilgerfahrt als Buß- und Bittgang beispielsweise nach Marburg ans Grab der Hl. Elisabeth [8], ins niederrheinische Kevelaer [9], oder ins bayerische Altötting [10] war Ausdruck einer tiefen Frömmigkeit. Ein weiterer Impuls kommt aus dem Bedürfnis der Menschen nach Heilung und Wiederherstellung der Gesundheit durch das Baden in Heilquellen. Die ältesten Thermen wurden bereits von den Römern erbaut (Aachen, Trier), der Zusammenbruch des Römischen Reiches brachte den Niedergang des Bäderwesens. Im 13./14. Jh. erfuhr es durch das aufstrebende Bürgertum der Städte eine Neubelebung. Der eigentliche Aufschwung des Kurverkehrs setzte dann aber erst Anfang des 19. Jh. ein (z.B. Baden-Baden [11], Bad Oeynhausen) und hält noch bis in die Gegenwart an.

Frühe Seebäder sind Heiligendamm [12] bei Doberan (Mecklenburg) und Norderney (Ostfriesland). Anfangs stand nicht das eigentliche Baden am Strand im Mittelpunkt, sondern Unterhaltung, Vergnügung, und gelegentlich waren auch gesundheitliche Motive maßgebend (zur Geschichte und zu den gesellschaftlichen Ursachen des Fremdenverkehrs vgl. Kulinat/Steinecke 1984: 40ff.).

Entwicklungsfördernde Einflüsse des Fremdenverkehrs leiten sich auch aus der Industrialisierung seit der zweiten Hälfte des 19. Jh. her. Neue Arbeitsplätze, regelmäßige Einkünfte und die gesetzliche Regelung der Arbeits- und Urlaubszeit schufen zeitliche und finanzielle Voraussetzungen für den zunehmenden Reiseverkehr; der Ausbau des Verkehrswesens (Eisenbahn, Dampfschiffahrt) unterstützte die freizeitorientierte Mobilität. Mit den Reiseerleichterungen im 20. Jh. stieg auch die Nachfrage nach Unterkünften in Seebädern, Heilbädern, Sommerfrischen und an Wintersportplätzen.

Schwierig ist eine Gesamtbetrachtung für die Entwicklung seit dem Zweiten Weltkrieg aufgrund der deutschen Teilung. In der DDR war die Zahl der Reisen trotz starker Nachfrage begrenzt, nicht jeder Bürger konnte das Urlaubsziel selbst bestimmen. Ferienorte und -plätze in Heimen wurden von der Staatsgewerkschaft zugeteilt. Der Weg zu den begehrten Ferienplätzen an der Ostsee (Usedom [13], Rügen [14]), im Harz, Thüringer Wald [15], Elbsandsteingebirge [16] oder Erzgebirge führte gewöhnlich über die Gewerkschaftsleitung des Betriebs, für Kinder und Jugendliche über die Jungen Pioniere, die FDJ oder die Schule. Der Feriendienst des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) hatte sich seit seiner Gründung 1947 zu einer beachtlichen Urlaubsorganisation entwickelt; er unterhielt eigene Heime und Campingplätze, beteiligte sich an Interhotels und vermittelte Privatquartiere. Einen 'Ferienscheck' erhielten bevorzugt Schwer- und Schichtarbeiter, Familien mit drei oder mehr Kindern sowie Werktätige, die gesellschaftlich besonders aktiv waren.

Völlig anders verlief die Entwicklung in der BRD, wo sich innerhalb von 40 Jahren die Reiseintensität fast verdreifacht hat. Unternahmen 1954 erst 24% der Bundesbürger pro Jahr wenigstens eine (Urlaubs-)Reise (mit mindestens vier Übernachtungen), so waren es 1992 bereits 60%. Ein Wandel trat auch bei der Wahl des Reiseverkehrsmittels ein. Während 1953 die Eisenbahn (52%) dominierte, ist diese in den Folgejahren vor allem vom Pkw abgelöst worden. Deutliche Veränderungen lassen sich hinsichtlich der Urlaubsreiseziele feststellen. 1954 verbrachten 85% der Urlauber ihre Ferien im Inland, demgegenüber haben 1992 mehr als die Hälfte (56%) der Urlauber ein ausländisches Reiseziel gewählt.

Das Beherbergungsgewerbe [17] ist ein bedeutender Teilbereich des touristischen Angebots. Die vielfältigen Formen der Beherbergungsstätten entsprechen den unterschiedlichen Bedürfnissen nach Inanspruchnahme von Unterkunftsleistungen. Zu den gewerblichen Beherbergungsbetrieben zählen Hotels, Gasthöfe, Pensionen und Hotels garnis. Diese auch als klassische Hotellerie bezeichneten Beherbergungsstätten werden ergänzt durch Erholungs- und Ferienheime, Schulungsheime, durch Hütten und Jugendherbergen. Für den Kurtourismus sind Sanatorien und Kurkrankenhäuser wichtig. Ferienhäuser und -wohnungen sowie Ferienzentren (Feriendörfer) erfreuen sich wachsenden Zuspruchs, besonders bei jüngeren Reisenden und Familien. Unkonventionelle Unterkunftsarten sind auch Motels oder Campingplätze.

Von den Beherbergungsbetrieben bzw. Gästebetten entfallen rund 90% auf die alten Bundesländer. Allerdings weist Ostdeutschland überdurchschnittlich hohe Steigerungsraten auf, so daß dort in Zukunft mit einem weiteren Anwachsen der Beherbergungskapazität [18] zu rechnen ist. Die meisten Beherbergungsbetriebe bzw. Gästebetten finden sich (1994) in Bayern, Baden-Württemberg sowie in Nordrhein-Westfalen. Bei den neuen Bundesländern dominieren Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen. Am besten ausgelastet sind die Gästebetten in den Beherbergungsbetrieben der Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie in Hessen und im Saarland. Die meisten Beherbergungseinheiten (Fremdenzimmer bzw. Wohneinheiten) entfallen mit rund 72% auf die klassischen Touristenunterkünfte, dabei dominieren Hotels und Hotels garnis [19].

Was die zukünftige Entwicklung der Art und Ausstattung der Beherbergungsstätten betrifft, so schreitet diese in Richtung Diversifizierung weiter voran. Einerseits werden sowohl hochwertige Hotelanlagen - insbesondere in den größeren Städten - als auch - vor allem an verkehrsgünstigen Standorten (z.B. in der Nähe von Autobahnen) - preiswerte Unterkünfte angeboten. In den Fremdenverkehrsgebieten hält der Trend zur Bereitstellung von Ferienwohnungen ebenso an wie der zur Errichtung komplexer Ferienzentren. Solche Urlaubsquartiere garantieren ihren Gästen ein Höchstmaß an Unabhängigkeit und sind relativ kostengünstig.

Ein wichtiger Indikator für die Rolle des Fremdenverkehrs ist die Zahl der Fremdenübernachtungen. Der Aufschwung des Übernachtungsverkehrs seit den 1950er Jahren läßt sich aber zahlenmäßig nur schwer belegen. Gemäß dem Gesetz über die Statistik der Beherbergung im Reiseverkehr vom 14.07.1980 sind Kleinbetriebe und Privatquartiere mit weniger als neun Gästebetten nicht mehr meldepflichtig. Bis 1980 wurden noch alle Übernachtungen registriert und in Berichtsgemeinden von über 5.000 Übernachtungen zusammengefaßt.

Auf die Beherbergungsbetriebe entfielen 1997 287,2 Mio. (1998: 294,5 Mio.) Fremdenübernachtungen. Hinsichtlich der räumlichen Verteilung auf die Bundesländer [20] dominieren Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen; unter den neuen Bundesländern, die insgesamt 16% der Gästeübernachtungen auf sich vereinigen, liegen Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze.

Die Fremdenverkehrsintensität (Zahl der Übernachtungen bzw. Gästebetten je 1.000 Einwohner) ist ein Maß für die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus im Rahmen der Gesamtwirtschaft einer Region oder Gemeinde. In Schleswig-Holstein liegt sie mit 7.556 Übernachtungen (1997) weit über dem Durchschnitt, obwohl das Land nach der absoluten Zahl der Fremdenübernachtungen nur einen mittleren Rang einnimmt. Danach folgen Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Nicht zuletzt aufgrund des Trends, mehrmals pro Jahr zu verreisen, geht die durchschnittliche Aufenthaltsdauer kontinuierlich zurück und erreichte 1998 einen Wert von 3,1 Tagen. Auslandsgäste halten sich im Durchschnitt nur 2,2 Tage in Deutschland auf (1997).

Verschiedene Formen des Fremdenverkehrs lassen sich darstellen, wenn die Gästeübernachtungen nach Betriebsarten [21] und Gemeindegruppen [22] aufgeschlüsselt werden. Ferienzentren sowie Ferienhäuser und -wohnungen, für Urlaubstourismus typische Unterkunftsarten, nehmen 1998 mit 12% den dritten Rang ein, nach Hotels (37%) und Sanatorien/Kurkrankenhäusern (14%). Zuwächse bei den Übernachtungszahlen wurden ebenfalls bei den Seebädern, den Luftkurorten und Erholungsorten festgestellt, auf die sich der Urlaubstourismus konzentriert. Was speziell den Kurbereich anbelangt, so mußte er infolge der Gesundheitsreform starke Einbrüche hinnehmen. Rückgänge der Übernachtungen gab es in erster Linie bei Heilbädern, die stark von Sozialversicherungspatienten abhängig sind (z.B. Bad Wildungen). Bemerkenswert sind Unterschiede der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer der Übernachtungsgäste, die in den Sanatorien mit 28,5 Tagen am längsten ist. Überdurchschnittlich lange verweilen die Touristen auch in Ferienhäusern und -wohnungen (8,8 Tage), in Ferienzentren (5,7 Tage), Pensionen (4,9 Tage) sowie Erholungs- und ähnlichen Heimen (4,5 Tage). Diese Daten weisen auf den Kurverkehr und den Urlaubstourismus hin. Ein weiteres Teilsegment des Tourismusmarktes, das sich schon seit Jahren überdurchschnittlich entwickelt, ist der Städtetourismus [23].

Obwohl deutsche Gäste bei weitem die Mehrzahl aller Übernachtungen tätigen, ist der Anteil der ausländischen Touristen beachtlich (1997 11,6%). Allerdings liegt dieser in den alten Bundesländern (12,6%) höher als in Ostdeutschland (6,5%). Die Übernachtungen der Auslandsgäste konzentrieren sich auf Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen, bei den neuen Bundesländern auf Sachsen. Von den 33,4 Mio. Ausländerübernachtungen [24] entfallen (1997) auf Gäste aus den eng benachbarten Niederlanden 15,2%. Es folgen US-Amerikaner (10,9%), Briten (8,9%), Italiener (5,6%), Schweizer (5,1%), Franzosen (4,8%), Belgier (4,2%), Österreicher (4,1%) und Japaner (4,0%). Darunter befindet sich ein hoher Anteil an Geschäftsleuten und Sightseeing-Touristen. Neben dem wirtschaftlichen wird vor allem dem politischen Aspekt des sogenannten Incoming-Tourismus hohe Bedeutung beigemessen. Im Urlaubsreiseverkehr bevorzugen Auslandstouristen Ziele wie den Rheingau, das Mittelrheintal, die Gebiete Mosel/Saar und Eifel/Ahr, die Romantische Straße, das Werdenfelser Land (Becker 1984). Was den Städtetourismus betrifft, so lassen sich 1997 die meisten ausländischen Gästeankünfte in München (1,4 Mio.), Frankfurt am Main (1,1 Mio.), Berlin (0,9 Mio.), Köln und Hamburg (jeweils 0,5 Mio.), Düsseldorf (0,4 Mio.) und Heidelberg (0,2 Mio.) nachweisen.

Von besonderem Interesse ist die Gliederung des Fremdenverkehrs nach "Reisegebieten", die vom Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit den Statistischen Landesämtern erstellt wurde. Diese nichtadministrativen Raumeinheiten (z.B. Holsteinische Schweiz, Teutoburger Wald, Oberallgäu [25]) orientieren sich an den Zuständigkeitsbereichen der regionalen Fremdenverkehrsverbände und an naturräumlichen Gegebenheiten. (Tabelle einscannen!!!)

Außer dem längeren Ferienurlaub sind auch kürzere Fahrten möglich geworden, vor allem am Wochenende. An diesem Naherholungsverkehr beteiligt sich etwa ein Drittel der Bevölkerung aus den großstädtischen Ballungsgebieten. Besonders geschätzt sind abwechslungsreiche Landschaften mit Wald, Offenland und eingestreuten Wasserflächen. Der weiter zunehmende Naherholungsverkehr, der durch den Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen sowie eine stärkere Leistungsfähigkeit des ÖPNV begünstigt wird, erfordert eine Intensivierung und Planung vorhandener und neu zu schaffender Freizeitinfrastrukturen einerseits und die Erhaltung von großflächigen Ruhe- und Erholungsräumen andererseits.

In diesem Zusammenhang kommt den Natur- und Nationalparken [26] eine immer größere Bedeutung zu. Naturparke [27] umfassen Gebiete, die wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und wegen ihres besonderen Erholungswertes für die Bevölkerung im Sinne von Landschaftsschutzgebieten geschützt sind. Land- und Forstwirtschaft unterliegen hier keinen Einschränkungen, aber Straßen und Siedlungen dürfen nur in beschränktem Umfang gebaut werden. Die Naturparke werden darüber hinaus für den Erholungsverkehr erschlossen durch die Anlage von Parkplätzen, Wanderwegen, besonders Autorundwanderwegen, Aussichtspunkten, Schutzhütten, Ruhebänken, Waldlehrpfaden, Trimmstrecken, Freizeitanlagen, Liegewiesen sowie Unterkunfts- und Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels, Gasthöfen/Pensionen, Jugendherbergen und Jugendheimen.

Im Gegensatz zu den Naturparken, die in erster Linie der Erholung und Freizeitgestaltung dienen, haben die Nationalparke [28] die Aufgabe, Pflanzen, Tiere und auch typische Landschaftsformen vor der Zerstörung bzw. Ausrottung zu bewahren. Die Nationalparke (z.B. Nationalpark Harz [29], Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer [30]) sind 'rechtsverbindlich festgesetzte, einheitlich zu schützende Gebiete, die großräumig und von besonderer Eigenart sind, im überwiegenden Teil ihres Gebietes die Voraussetzungen eines Naturschutzgebietes erfüllen, sich in einem vom Menschen nicht oder nur wenig beeinflußten Zustand befinden und vornehmlich der Erhaltung eines möglichst artenreichen, heimischen Pflanzen- und Tierbestandes dienen' (zu Naturparken und Nationalparken vgl. Statistisches Bundesamt 1998: 106-109).

Für das Fortbestehen der Landwirtschaft in peripheren Regionen ist die Aktion 'Urlaub auf dem Bauernhof' [31] wichtig. Diese Art von idealem Familienurlaub gewann vor mehr als drei Jahrzehnten Verbreitung; noch in den 1970er Jahren bedeutete sie billige Erholung in einfachen Unterkünften. Obwohl sich durch den wachsenden Konkurrenzdruck das Qualitätsniveau kontinuierlich verbessert hat, ist Urlaub auf dem Bauernhof noch immer preisgünstig.

Insgesamt stellt der Tourismus für Deutschland einen wichtigen Wirtschaftsfaktor [32] dar. Insbesondere für Regionen, die industriell schwach entwickelt sind und in größerer Distanz zu den Industrie- und Dienstleistungszentren liegen, kommt den Einnahmen aus dem Fremdenverkehr eine große Bedeutung zu für die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Erhaltung und Förderung der regionalen Wirtschaftskraft. Vom Tourismus profitieren vor Ort nicht nur das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, sondern z.B. auch der Einzelhandel und verschiedene Dienstleistungsanbieter.

Fragen:
  • Erläutern Sie die verschiedenen Formen des Fremdenverkehrs.
  • Worin unterschied sich die Entwicklung des Tourismus in der ehemaligen DDR von der BRD?
  • Welchen Stellenwert besitzt der Kurtourismus in Deutschland? Erläutern Sie die historischen Anfänge, die aktuellen Entwicklungen und die Art der Zielregionen.
  • Welche Bedeutung besitzt der Fremdenverkehr als Wirtschaftsfaktor in Deutschland?
Interaktives Quiz



[1] http://www.all-in-all.com/karte5.htm
[2] http://www.sauerland-touristik.de/de/
[3] http://www.destatis.de/basis/d/tour/tourtxt.htm
[4] http://www.phantasialand.de/
[5] http://www.rothenburg.de/
[6] http://www.luebeck.de/index.html
[7] http://www.info-mainz.de/veranst/mpg/index.htm
[8] http://www.elisabethkirche.de/rundgang/index8.htm
[9] http://www.kevelaer.de/
[10] http://www.altoetting.de/sehens/gnadenkapelle.htm
[11] http://www.baden-baden.de/
[12] http://www.m-vp.de/baederverband/orte/heiligendamm.html
[13] http://www.usedom.de/index_n.html
[14] http://www.wild-east.de/meckpom/ruegen/map.htm
[15] http://www.oberhof.de/
[16] http://www.elbsandsteingebirge.de/
[17] http://www.dehoga.de/daten/daten1.htmml
[18] http://www.destatis.de/basis/d/tour/tourtab3.htm
[19] http://www.dehoga.de/sterne/sterne.htm
[20] http://www.destatis.de/basis/d/tour/tourtab3.htm
[21] http://www.destatis.de/basis/d/tour/tourtab5.htm
[22] http://www.destatis.de/basis/d/tour/tourtab6.htm
[23] http://www.destatis.de/basis/d/tour/tourtab7.htm
[24] http://www.destatis.de/basis/d/tour/tourtab4.htm
[25] http://www.oberallgaeu.de
[26] http://www.bfn.de/01/index.htm
[27] http://www.naturpark.de/naturparke/main.html
[28] http://www.nationalparke.net/home/navigation.html#
[29] http://www.nationalpark-harz.de/
[30] http://www.wattenmeer-nationalpark.de/
[31] http://www.landurlaub.de/
[32] http://www.drv.de/navigation/navi_8.html

Literatur


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