Virtuelle Geographische Texte (VGT)
über Kanada und Deutschland
Didaktischer Leitfaden
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Die Virtuellen Geographischen Texte im Geographieunterricht -
Vom fliegenden zum virtuellen Klassenzimmer
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Die Virtuellen Geographischen Texte im fächerübergreifenden
Unterricht
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Die Virtuellen Geographischen Texte im bilingualen Unterricht
1. Die Virtuellen Geographischen Texte im Geographieunterricht Vom
fliegenden zum virtuellen Klassenzimmer
Die VGT liefern eine große Bandbreite an länderkundlichen Informationen über
Kanada und Deutschland. Im Vergleich zu traditionellen Länderkunden und Textbüchern
bieten sie folgende Vorteile:
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Die Fachinformationen sind multimedial aufbereitet und durch die Vernetzung mit dem www immer
auf einem aktuellen Stand.
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Die gesichtete Auswahl an Internetlinks eröffnet außerdem vielfältige
Möglichkeiten der fachlichen Vertiefung.
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Das Lernen wird in authentischen Situationen ermöglicht, so kann z.B. Stadtgeschichte auf
einem virtuellen Stadtrundgang durch das historische
Rothenburg erlebt werden.
Neben diesem fachlichen Gewinn bieten die VGT die Möglichkeit, die neuen Medien sinnvoll im
Unterricht einzusetzen (weiterführende
Literatur). Dadurch werden folgende medienpädagogische Forderungen erfüllt:
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Förderung der Medienkompetenz: Durch Umgang mit den VGT wird das Browsen im WWW,
das gezielte Suchen von Materialien und vor allem das bewußte Selektieren brauchbarer
Informationen geschult.
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Förderung des selbstgesteuerten Lernens: Den Lernenden wird in den VGT kein Lernweg
vorgeschrieben, sondern ihnen wird erlaubt, Lernzeit, Lerntempo und Lerndauer selbst zu
bestimmen. Dadurch bewegt sich der Schüler/die Schülerin auf eigenen Pfaden durch die
Lernlandschaft VGT.
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Veränderung des Lehrer-Schüler-Verhältnisses: Die Zusammenarbeit der
Lernenden untereinander wird stimuliert und individuelle Betreuung durch den Lehrer
ermöglicht. Mit den Einsatz der VGT wird der Lehrer nicht überflüssig, nur seine
Rolle verändert sich. Er wird von einem Wissensvermittler zu einem Moderator.
Die VGT sind ein erster Schritt auf dem Weg zu einem virtuellen Klassenzimmer. Durch Einbindung
von chat rooms, pin-boards oder emailing bzw. sogar Videokonferenzen können die interaktiven Elemente der neuen Medien in den
Unterricht integriert werden. Dadurch wird eine neue Form der Kommunikation ermöglicht, die
länderübergreifend (verschiedene Sprache, Kulturen) wirken kann und neue
Darstellungsmöglichkeiten nutzt.
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2. Die Virtuellen Geographischen Texte im fächerübergreifenden
Unterricht
In den Richtlinien und Lehrplänen aller Bundesländer und für alle Schulformen ist
die Forderung nach fächerübergreifender Vermittlung von Lerninhalten enthalten. Die
Umsetzung im Schulunterricht allerdings ist nach wie vor problematisch. Die VGT bieten durch
ihre breit angelegten Themenbereiche hier ideale Möglichkeiten:
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In den vier Themenbereichen zu Kanada und Deutschland werden neben physisch-geographischen
Aspekten vor allem historische Entwicklungsmuster, wirtschaftliche Fragestellungen, politische
Rahmenbedingungen sowie gesellschaftliche Zusammenhänge behandelt. Dadurch sind sie gerade
für die zunehmend verbreitete Kombination von Unterrichtsfächern wie Geschichte,
Sozialwissenschaften und Geographie geeignet.
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Die Texteinheiten zu den einzelnen Aspekten sind im Sinne eines Hypertextes
vielfach miteinander verlinkt und ermöglichen somit ein selbstgesteuertes Wechseln
zwischen Inhalten und Ländern.
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Die Bandbreite an Links ins WWW läßt fächerübergreifende Perspektiven auf
ein Thema zu. Die Maßstabsebenen können dabei sehr unterschiedlich bemessen sein
(z.B. private Homepages, Firmen, Städte oder Bundesministerien) und auch die Bandbreite an
Darstellungsmöglichkeiten ist groß (z.B. Statistik, Karte, Video, Hörbeispiel).
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Schließlich gilt in gleicher Weise wie für den Geographieunterricht, daß in allen Fächern der Einsatz der neuen Medien
geschult wird.
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3. Die Virtuellen Geographischen Texte im bilingualen Unterricht
Eine wesentliche Stärke der VGT ist, daß sie in drei Sprachen (deutsch, englisch,
französisch) vorliegen. Sie eröffnen damit die Möglichkeit, Fach- und
Sprachunterricht zu kombinieren. Hinter der Forderung vieler Didaktiker, Wissen in authentischen
Situationen zu vermitteln, steht die Annahme, daß man Erlerntes nur dann nachhaltig
erinnert, wenn man es sich in konkreten Anwendungssituationen einprägt. Gerade der
Sprachunterricht, bei dem Vokabeln nicht ohne konkreten situativen Kontext erlernt werden, ist
hierfür das beste Beispiel. Die VGT bieten hier Alternativen. Die Vorteile der
dreisprachigen Texte im einzelnen sind:
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Vermittlung fachlicher Informationen für Lehrerinnen und Lehrer in der jeweiligen
Zielsprache (mehrsprachiger Info-Pool);
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Stärkung der bilingualen Züge an den Schulen durch die Bereitstellung von
mehrsprachigen regionalen und thematischen Texteinheiten über Deutschland;
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Selbständiges Erarbeiten fremdsprachlicher Texte durch die Schülerinnen und
Schüler mit individuellen Rückgriffmöglichkeiten auf die Muttersprache (z. B.
durch die Bereitstellung von entsprechenden Vokabellisten);
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Möglichkeiten der Erstellung von zielsprachlichen Facharbeiten über Deutschland als
eine Form der Lernzielkontrolle;
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Neue Form des Lernens in Kleingruppen (Projektarbeit) zur Übung von Diskussion und
Austausch in einer fremden Sprache;
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Förderung von Kooperation und Kommunikation zwischen Partnerschulen. Die Planung und
Durchführung herkömmlicher Formen des Kontakts wie gemeinsame Exkursionen oder
Schüleraustausch wird nicht nur erleichtert, sondern es können hinaus neue Formen der
virtuellen Zusammenarbeit/Kommunikation (chat, pin-board) etabliert werden: ein Schritt hin zum
virtuellen Klassenzimmer!
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